Vorlesungsfreie Zeiten ...

So sehr ich die Lehre mag - vorlesungsfreie Zeiten sind herrliche Zeiten! Endlich kann ich ohne den Zeittakt des Stundenplans und der ewig dauernden Sitzungen, das tun, was ich für wichtig erachte.

Ja, ich bin mir dieses Luxus bewusst - und genieße ihn. Schließlich sind es seit Jahren mal vorlesungsfreie Zeiten, in denen keine Reorganisation, Akkreditierung, Umzug, Curriculumwechsel oder ähnliche Projekte mich full time beschäftigen.

Statt als erstes morgens die Mails zu sichten - Qigong und den Garten gießen. Dann ohne die übliche Hektik Artikel schreiben, Vorträge ausarbeiten, Berufungsakten texten, den überfälligen Bericht beenden, Prüfungen korrigieren ... und das alles wenn möglich im schattigen Outdoor-Office auf der Terrasse.

Lesen lesen, lesen ...

Okay, ganz ohne Termine geht es nicht: Studierende beraten, Praktikanten betreuen, Kooperationspartner besuchen, die Bewerberauswahl für den Master durchführen.

Aber das meiste läuft online: PR für den Studiengang betreiben, mich in sozialen Netzen bewegen, die Unterlagen auf der Lernplattform neuorganisieren, die Website überarbeiten.

Danach tut zur Abwechslung mal wieder etwas Bewegung gut: endlich mal wieder ... reiten, im Garten wuseln , das Regenwetter nutzen und ein Bild malen.

Da meinerseits keine Langeweile in Sicht ist, die To-do-Liste noch viele Aufgaben bereit hält und längst nicht alle geplanten Treffen mit Freunden realisiert wurden, könnten diese vorlesungsfreien Zeiten noch länger dauern.

Die logische Konsequenz: "Hiermit beantrage ich Verlängerung!"

 

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